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Aussage Betreibergesellschaft -VS- Standortuntersuchung der Stadt Eschweiler

20150424_115848editedsmallerDie Vertreter der Betreibergesellschaft meinten während des Treffens mit der Bürgerinitiative am vergangenen Mittwoch (22.04.2015) ja kategorisch, dass 2.000 m Abstand für sie völlig inakzeptabel seien, da man dann lediglich mit den verbleibenden zwei Anlagen nicht wirtschaftlich Energie erzeugen könne.

Auf direkter Nachfrage der Bürgerinitiative hin, warum dies doch anscheinend mit den zwei Anlagen in der Nähe des Kraftwerks ginge, teilte man mit, dort seien bereits Versorgungsleitungen vorhanden gewesen, die „Nördlich Fronhoven“ noch errichtet werden müssten und für „lediglich“ zwei Anlagen sei diese Investition nicht rentabel!!

In der Standortuntersuchung der Stadt Eschweiler (Stand Januar 2015) heißt es allerdings auf Seite 51:

Gesamtbewertung 
Die Suchräume 2a, 2b, 3 und 4 verfügen über eine sehr gute Windhöffigkeit sowie über vorhandene Erschließungsanlagen. Die Geländehöhen lassen Anlagen von 188 bis 225 Meter Höhe zu.

Hier wird also anscheinend seitens der Betreibergesellschaft bewusst versucht, uns als Bürger hinters Licht zu führen!

Ein Erfahrungsbericht über das Leben in der Nähe von Windrad-Riesen

WIr Bürger in Fronhoven und Neu-Lohn sind bekanntlich nicht die ersten „Opfer“ von Windkraftanlagen, die sehr nahe an Wohngebiete gebaut wurden oder gebaut werden sollen. Der öffentlich rechtliche Fernsehsender ARD (einsfestival) hat Bewohner, welche Windkraftanlagen in der unmittelbaren Nähe zum Wohngebäude ausgesetzt sind, besucht und einen interessanten Erfahrungsbericht über das Leben dieser Leute zusammengestellt:

Die geplanten Anlagen nördlich von Frohoven sind noch größer (180 – 200 m hoch, Rotorhöhe ca. 120 m) und haben eine höhere Leistung (3,2 MWatt)!